Anleitung

Systemdaten auf dem Mac löschen

Systemdaten sind der Eimer, den macOS nutzt, wenn es den Platz nicht unter Fotos, Musik oder Programme legen kann. Das meiste sind gewöhnliche Dateien. Einiges ist versiegelt. Messen Sie, bevor Sie löschen.

Was Systemdaten wirklich enthalten

Caches, Logs, Disk-Images, iOS-Backups, lokale Time-Machine-Snapshots, Xcode-Daten und ein Rest, den der Finder nicht benennt. Die Größe springt, weil lokale Snapshots und iCloud-Platzhalter erscheinen und verschwinden. Ein Analysator, der zum Finder passt, muss den gesperrten Teil zählen statt ihn zu verstecken.

Fünf Dinge, der Reihe nach

01
Den Papierkorb leeren Platz kommt erst zurück, wenn der Papierkorb leer ist. Tun Sie das zuerst, damit der Rest der Zahlen etwas bedeutet.
02
iOS- und iPadOS-Backups löschen, die Sie nicht mehr brauchen Alte Gerätebackups liegen auf dem Mac und verstecken sich oft in den Systemdaten. Behalten Sie das neueste Backup eines Geräts, das Sie noch besitzen; der Rest ist meist tot.
03
Entwicklermüll leeren Xcode DerivedData, nicht verfügbare Simulatoren und archivierte iOS-DeviceSupport-Ordner entstehen neu. Wenn Sie Software ausliefern, ist das oft der größte sichere Schnitt.
04
Disk-Images und Installer entfernen Jedes .dmg, .pkg und .xip, das Sie einmal zum Installieren geladen haben. Liegt die App schon in Programme, ist der Installer tot — inklusive abgelöster macOS-Installer von mehreren Gigabyte.
05
App-Caches wegwerfen, die neu aufgebaut werden Caches sollen zurückkommen. Sie zu entfernen ist sicher; der nächste Start dieser Apps wird etwas langsamer.

Was Sie nicht löschen sollten

Das versiegelte Systemvolume, Dateien anderer Benutzerkonten und private App-Daten, die macOS nicht herausgibt — Mail, Nachrichten, Safari, Schlüsselbunde. Kein seriöser Festplattenreiniger kann das anfassen; jede App, die etwas anderes behauptet, greift zu weit. Time-Machine-Backupvolumes sollte man in Ruhe lassen: Snapshots und Hardlinks lassen Größen lügen, Löschen kann eine Wiederherstellkette zerbrechen.

Wie Sift dasselbe zeigt

Sift misst das Volume byteweise und teilt Systemdaten in Zeilen, an denen Sie handeln können, und eine schraffierte Zeile für das, was macOS privat hält. Die schraffierten Bytes bleiben in den Summen, damit die Zahl weiter zum Finder passt. Scannen ist kostenlos; eine Zeile in den Papierkorb zu legen gehört zum Jahrestarif.

Sift laden